Pfadfinderflagge



Zeltlagerplätze für Pfadfinder




Das Pfadfinderlager Brexbachtal liegt im Westerwald, ca. 10 km nördlich von Koblenz.
Auf drei Kilometer Länge gibt es drei feste Häuser und insgesamt 25 Zeltlagerwiesen mit 14 Schutzhütten.



Der Pfadfinder-Zeltplatz Gailbach liegt im Spessart (Aschaffenburg) und bietet auf 3000 m² Platz für 120 Personen. In einem Holzhaus gibt es eine Küche mit Gasherd, Kühlschrank, Spülbecken, Küchenschrank und Kaffemaschine.
Als weitere Räume können ein großer Aufenthaltsraum (möbiliert und beheizbar) und ein kleines Nebenzimmer mit Tischen und Stühlen genutzt werden.
Von außen gelangt man zu den sanitären Anlagen: Es gibt 4 einzeln abschließbare Toiletten und zwei getrennte Waschräume mit Duschen. Feuerstelle und überdachter Grill.



Der Zeltlagerplatz Walldürn liegt im Odenwald und bietet - auf einem Hektar - Gruppen bis 35 Personen Platz.



Der Zeltlagerplatz Reichartshausen liegt zwischen Odenwald und Kraichgau, und bietet neben den Sanitäranlagen auch Stromversorgung.



Die Odenwald-Zeltplätze Altlechtern, Burg Breuberg (WURZL 2/4), Eutersee, Junkerwald, Matterloch, Meisengrund, Raibachtal (WURZL 1), Wald-Amorbach (WURZL 3) und Waldskopf mit Übersichtskarte zum Anklicken.



Als "Geheimtipp" gelten die verschiedenen interessanten Waldzeltplätze in Rheinland-Pfalz, die von den Forstämtern verwaltet werden.



Der Pfadfinder-Zeltplatz in Hachenburg ist ca. 5000 qm groß, ist durch Anflanzung eingefaßt und hat typisch pfadfinderische Aufbauten wie Lagertor, Fahnenmast, Bühne, Feuerstellen. Zwei Bauwagen (einer eingerichtet als Gruppenraum und einer als Schlafraum, beide mit Holzofen) können je nach Bedarf mitgemietet werden.



Der „Jugendzeltplatz Wildpark“, liegt gegenüber dem ehemaligen Forsthaus Falltorhaus an der Bundesstraße 44 zwischen Groß-Gerau und Mörfelden.
Das neun Hektar große parkartige Gelände befindet sich an einem Bach.



Der internationale Pfadfinderzeltplatz und Jugendhof Reuschbach liegt im westlichen Pfälzerwald
und hat Kapazität für ca. 1000 Personen.
Ein schönes ruhiges Plätzchen, ideal für ein Lager nach pfadfinderart oder eine Freizeit mit der Jugendgruppe.
Hierher kommen nicht nur Pfadfinder aus Rheinland-Pfalz, sondern aus ganz Deutschland und der Welt!
Der Lagerplatz ist der Bundeslagerplatz des Saarländischen Pfadfinder Bundes (SPB) und des DPB-Stb Solingen.



Der richtige Lagerplatz


  • Wähle den Zeltplatz zeitig am frühen Abend und schlage das Zelt in aller Ruhe auf.
    Nur frühzeitige Nachtrast garantiert eine gute Nachtruhe und ein warmes Abendessen.

  • Stelle nie dein Zelt auf freiem Feld oder auf einen kahlen Berg.
    (Es hat wenig Schutz vor Wind und Wetter)

  • Stelle dein Zelt auf eine möglichst waagerechte Fläche.
    Am besten ist eine ebene Waldlichtung nahe einer Quelle, die dich mit frischen Wasser versorgt.

  • Stelle dein Zelt nie ganz unten im Tal auf. Dort wird es früh dunkel, weil die Berge die Sonne abhalten, es wird abends rasch kühl, weil warme Luft bekanntlich nach oben steigt. Außerdem bildet sich leicht Nebel.

  • Stelle dein Zelt am besten auf trockenen Wiesengrund mit kurzem Gras (Regen sickert schnell ein).
    Lehmiger Untergrund wird matschig, Wasser sickert nur langsam ein.
    Moos und hohes saftiges Gras sowie Binsen deuten auf einen feuchten Untergrund.
    Loser Sand (Dünen am Meer) ist ebenfalls kein geeigneter Zeltplatz.

  • Vergiß nicht einen Graben um das Zelt zu graben, damit Regenwasser nicht in das Zelt gelangen kann.

  • Stelle dein Zelt nie direkt unter Bäume.
    (Feuer machen verboten. Nach Regen tropft noch ständig Regen auf das Zelt)

  • Zur Ostseite hin sollte offenes Gelände sein, damit die volle Morgensonne auf das Zelt scheint und am kühlen Morgen sofort Wärme spendet.

  • Das Zelt stellen wir mit seinem Eingang entgegen der Hauptwindrichtung (Nordwest bis Südwest) auf.

  • Das Zelt stets mit verschlossenem Eingang aufstellen, da sonst mitunter ein Schließen des Eingangs nach Aufstellen des Zelts nicht mehr möglich ist.

  • Das Zelt muß (ziemlich) straff und faltenlos gespannt werden, sonst regnet es durch.
    Zum Spannen nehmen wir die kleinen Seilspanner aus Sperrholz oder Aluminium.

  • Wie müssen eventuell das Zelt nachspannen, wenn es trocken ist
    (bzw. Lockern, wenn Regen droht!).
    Trockenheit (Wärme) dehnt aus; Nässe (Kälte) zieht zusammen! (Zeltplane kann reißen!)

  • Bei Regen darf nichts von innen oder außen die Zeltwand oder das Zeltdach berühren, sonst regnet es durch. Tropft es irgendwo durch, so hilft vorsichtiges Hin- und Herbewegen einer brennenden Kerze unter dieser Stelle.

  • Laß nasse Zelte baldmöglichst trocknen! Erst dann aufrollen oder verpacken.




Sechs Tipps, in Deutschland richtig wild zu zelten

Wildes Campieren ist in Deutsch­land nicht erlaubt, wird aber in vielen Fällen auch nicht geahndet. Allerdings sollte man sich an ein paar Grundregeln halten.

1. Gefahrenzonen meiden

Absolut tabu für Übernachtungen sind Zonen, in denen es ausdrücklich verboten ist: Naturschutzgebiete, Naturreservate, Nationalparks und Landschaftsschutzgebiete. Ebenfalls meiden solltest du Regionen, in denen gejagt wird und wo du dich in Sichweite eines Jägerstandes befindest. Dass man nicht in Sichweite von Straßen, bewohnten Häusern oder gar Ortschaftet zeltet, versteht sich von selbst. Auch landwirtschaftlich genutzte Flächen sind strikt zu meiden!

2. Kein Feuer machen

Keine Frage, ein Lagerfeuer ist romantisch. Aber es beschädigt den darunter liegenden Boden für Jahrzehnte und kann Waldbrände auslösen. Außerdem verrät man sich damit nur allzu leicht. Auch Kocher gelten als offenes Feuer und stellen bei trockenem Boden eine ernste Gefahr dar. Möchte man unbedingt warm essen, auf ausgewiesene Grillstellen ausweichen oder einen standsicheren Gaskocher verwenden, Löschwasser parat halten und aufpassen, dass der Boden keinen Schaden nimmt (Alufolie unter den Kocher legen).

3. Nur kurz bleiben

Ist das Wetter zuverlässig trocken, minimierst du das Entdeckungsrisiko, indem du auf das Zelt verzichtest und deinen Schlafsack unterm freien Himmel ausrollst. Zudem handelt es sich hierbei nicht ums Zelten, sondern ums Biwakieren – und das wird in der Regel für eine Nacht toleriert.

4. Nichts hinterlassen

Verlasse den Platz so, wie du ihn vorgefunden hast. Das gilt auch für deine natürlichen Hinterlassenschaften. Grabe hierfür ein zirka 20 Zentimeter tiefes Loch ins Erdreich, das du anschließend wieder zuschaufelst. Klopapier bei akut bestehender Waldbrandgefahr nicht verbrennen!

5. Nicht im Pulk auftreten

Erfahrungsgemäß erregt man als Einzelwanderer, Pärchen oder Kleinfamilie selten wirklich Unmut. Als Gruppe sollte man aufs wilde Zelten verzichten.

6. Profi-Tipp: Mit dem Tarp

Wer unter einem Tarp – eine aufgespannte wasserdichte Plane – übernachtet, zeltet nicht und befindet sich in einer rechtlichen Grauzone. Die Nacht unterm Tarp senkt zudem das Risiko, entdeckt zu werden und bietet maximalen Naturgenuss, da man mit Blick ins Grüne einschläft und erwacht. Aber auch hier gilt: weder ein Feuer entfachen noch einen Kocher benutzen!

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