Ode an das WURZL 2003

An der 50-Jahr Feier Pfadfinder
Nieder-Roden
wurde eine Idee geboren.
Wo sind sie denn nur geblieben,
wo haben sie sich herumgetrieben?
Die Jungpfadfinder aus alter Zeit,
wie hieß es früher: Allzeit bereit!
So kamen Moni, Babsi, Ben und Rainer,
(nur Jupp genannt, warum weiß manch einer)
auf die super geniale Idee:
Wär schön, wenn ich alle wieder seh.
Das ganze wurde konkretisiert,
Treffen, Diskussionen, zu zweit, acht und
viert.
Briefe kamen mit der Post,
gingen nach Nord, Süd, West und Ost.
(Das kann man auch in Zahlen ausdrücken,
um die Schatzsucher zu entzücken.)
Und weil auch Pfadfinder nach Fortschritt
suchen,
hat Ben eine Homepage ins Leben gerufen.
Hier konnte man Informationen lesen,
und Bilder sehen: So war´s gewesen.
Dies wollte man gerne wiederholen
Und forderte erst mal kräftig Kohlen.
Sofort entbrannten Diskussionen,
Kinder die Hälfte, wird sich das lohnen?
Die essen fast nix und trinken nur Wasser,
da kann man den Beitrag doch auch lasse,
oder bekommen sie was zurück?
Oder vom Brot nur ein halbes Stück?
Jeder machte es nach seiner Fasson,
mancher zahlte gar nicht oder nur für den
Sohn.
Einige kamen dann gar nicht mehr,
weil der Weg, der war so schwer.
Und doch, am Freitag, den 16. Mai
Waren tatsächlich 30 dabei.
Der Zeltaufbau lief wunderbar,
denn viele Tipis standen schon da.
Gemeinsam war bald alles am rechten Ort,
Nun meldete sich der Hunger in einem
fort.
Für das Essen haben Horst und Peter
gesorgt,
sich Töpfe, Kocher und Kellen besorgt.
Geplant, gekauft und überlegt,
was uns wohl den Magen pflegt.
Der Grill am Abend war richtig heiß,
nur die Pute ein rechter …. Gaumenschmauß.
Die musste gefroren auf den Grill,
dann sind die Salmonellen still.
Da kann der beste Koch nichts dafür,
wenn es verbrennt, das liebe Tier.
Trotzdem sind alle satt geworden,
gemeckert wird immer, hat man sonst keine
Sorgen.
Der Samstag fing spät an, man weiß nicht
warum,
und letztlich nahm es auch kaum einer
krumm.
Und als Jupp dann endlich kam aus seinem
Zelt,
war sie wieder in Ordnung, die
WURZL-Welt.
Und irgendwann ging es dann doch zur
Sache,
und manch einem verging das hämische
Lachen.
Da wurden Aufgaben gegeben,
von denen hörten wir nie im Leben.
Wasser kochen, Brücken bauen,
mit der Axt auf Bäume hauen,
Kugeln werfen, Pfeile schießen,
Fragen, die einen sehr verdrießen.
Doch Wiesel, Feuerteufel, Kakerlaken,
oder ganz lang: die Grashalm-Piraten,
alle meisterten die Aufgaben mit Bravour,
ob mit oder ohne Pfadfinderschwur.
Dann hatte es die Jury nicht leicht:
Wer hat nun wie welches Ziel erreicht?
Ist Hofdame Schmetterling oder Insekt?
Womit wurde das Feuer angesteckt?
Hält die Brücke auch Menschen aus?
Wer holte die meisten Punkte heraus?
Wurden die Kinder ausreichend bedacht?
Bei wem haben sie am meisten gelacht?
Doch nach manchem Bier und zähem Ringen,
Sollte auch die Preisverleihung gelingen.
Die Sieger werden hier nicht namentlich
bedacht:
Nur soviel: Frauen an die Macht.
Dann ging es noch um den legendären
Schatz,
so was schweres wie bei Potter der goldene
Schnatz.
Alle haben davor gebebt:
Ob man das Finden noch erlebt?
Oder sollte ihn keiner kriegen
und er bleibt im Odenwald liegen?
Doch diesmal war es gut zu schaffen:
Konnte man klettern wie die Affen,
Kyrillisch und auch Kompass lesen
ist das Finden nicht schwer gewesen.
Viel zu schnell waren die Ersten zurück,
der Schatz war gefunden, was ein Glück.
Ich denke, wir alle hatten unseren Spaß,
wurden hin und wieder nass,
geräuchert, geröstet und früh geweckt,
Hauptsache der Kaffee hat geschmeckt.
Auch wenn es nicht wie damals war,
dieses Wochenende war wunderbar.
So ist es auch beschlossene Sache:
Lasst es uns noch einmal machen.
Mein Dank geht an Babsi, Jupp, Moni und
Ben,
Peter, Horst, Franz und alle, die ich vergesse
zu nenn´,
die dieses Wochenende möglich machten
und dabei nur an andere dachten.
Ob es das noch mal gibt, wird die Zeit
weisen,
wie wär´s mit einem Lager voller Greisen?
Aber dieses wird nicht so bald vergessen:
Wohl dem, der eine Eintrittskarte
besessen.
Raibach und Rodgau, 17. und 20. Mai 2003
copyright by Annette Bölter aus Berlin, wohnhaft in Rodgau/Nieder-Roden
Ode an das WURZL 2004

Dank allen Teilnehmern, 34 an der Zahl,
denn ohne Euch wär´ ein Wurzl fatal!
Dank an das ganze Vorbereitungsteam,
traf sich schon im Winter und arbeitete drauf hin.
Dank an Moni für die Protokolle,
so dass jeder wusste, was er machen solle.
Dank an Ben, sorgte für den Platz und viel mehr,
wobei auch diese Homepage zu erwähnen wär.
Dank für die köstliche Verpflegung frei Haus,
Petra und Jutta sorgten für den feinen Schmaus.
Dank für das Bier vom Fass, kalt und frisch,
das brachte Martin ins Glas und auf den Tisch.
Dank an Hans-Peter für die Staffetten-Ideen,
nachdem Peter ohne Hans war nicht mehr gesehen.
Dank an Lomo für´s spontane Einspringen,
so konnte die Staffette doch noch gelingen.
Dank an Jupp für die Schatzsuche mit Führung,
die möglich gemachte nicht geplante Verspätung.
Für die Organisation bis zur letzten Sekunde,
auch Hans-Peter unterstützte bei der Umgebungskunde.
Dank an Jupp auch für das Kochen von Tschai,
für Groß und Klein war was dabei.
Dank an Hans-Jo, Christa, Ben und mehr,
da kamen die lustigen Lieder her.
Die Ben auch vorzüglich zum Vortrage brachte,
so dass jeder sich amüsierte und lachte.
Dank an Horst für das Holz, es brannte so gut,
noch am Morgen wärmte die leuchtende Glut.
Dank für die Lieder bei Taschenlampenlicht,
auch der Gottesdienst fehlte am Sonntag nicht.
Dank an Babsi für Stockbrot in großer Menge,
vor allem bei Kindern beliebt, es gab oft Gedränge.
Dank an die Höchster Pfadfindergruppe,
für Küchenzelt mit Zubehör und Jurte,
hierfür
Dank an Jutta, die das organisierte.
Dank an Frau Schlett für den Spruch zum Tag,
das Wetter war verdient, gar keine Frag´.
Dank an die fotografierenden Mengen,
deren Bilder CD-Kapazitäten sprengen.
Dank an alle, die zum Wurzl beigetragen,
und die ich hier vergaß mit Namen.
copyright by Annette Bölter aus Rodgau/Nieder-Roden (16.Mai 2004)
Ode an das WURZL 2005

Das dritte WURZL war leider schnell vorbei,
und wieder war viel Spaß und Spiel dabei.
Es war kein Stress und kein Gehetze,
einfach nur gut und bestimmt nicht das Letzte.
Die Schatzsuche war kein Gewaltmarsch mit ungewissem Ziel,
sondern ein sehr gut geplantes, kurzweiliges Spiel.
Die Stafette ging über drei Stationen,
mit malen, schnipseln und Vorführ-Aktionen.
Am Abend konnten wir so erleben,
drei Weltpremieren, das hat´s noch nie gegeben.
Die Küche war pefekt organisiert,
so liefen die Mahlzeiten stets wie geschmiert.
Zu trinken gab es auch von jedem genug,
nur der Dornfelder im Tschai war nicht so gut.
Das Wetter hat brav mitgemacht,
und den Regen meist in der Nacht gebracht.
Alles in allem war es ganz schön klasse,
Qualität ist eben besser als Masse.
Und wenn es wieder heißt: WURZL-Zeit!
Dann kann man nur sagen: Allzeit bereit!
copyright by Annette Bölter aus Rodgau/Nieder-Roden (22.Mai 2005)
Ode an das WURZL 2006

Es war einmal ein WURZL,
das wurde langsam groß,
an seinem 4. Geburtstag
war wieder schwer was los.
Die
Pinguine watschelten heran,
für sie gab es Kälte und Regen,
denn es ist ja wohl bekannt,
dass sie sich dann gern bewegen.
Pinguin Patrick hatte schlecht vorgesorgt,
war um seinen Schlafplatz besorgt.
Pinguin Horst musste sich nichts borgen,
brachte Holz und Gitarre und Andacht am Morgen.
Nur die Staffette hat er nicht mitgebracht,
hätte er das mal früher gesagt!
Aber in
Jupp fand sich ein
Pinguin,
der erledigte das vortrefflich für ihn.
Und weil diese Tiere gern lustig sind,
kam auch
Lomo mit, das große Kind.
Hat auch Getränke mitgebracht,
mit Hilfe von
Hans-Jo, einer
Wilden 8.
Horsti und
Verena, auch
Pinguine,
kamen gleich mit der großen Familie,
Lisa und
Mirko watschelten mit,
manchmal kamen sie leicht aus dem Tritt.
Deshalb zog es
Ricco, im Herzen
Pinguin,
zu den ordentlich laufenden
Lemmingen hin.
Die gehen immer brav in einer Reihe,
und zwar alle miteinander, nicht Zwei oder Dreie.
Das kann allerdings auch von Nachteil sein,
ist der Weg nicht ganz richtig, fallen alle rein.
Lemming Petra war ganz besonders fleißig,
kümmerte sich ums Essen für die Mäuler, fast 30.
Und
Hans-Jo von der
Wilden 8,
hat auch hier aufs Beste mit gemacht.
Klein
Lemming Kristina kam mit lecker Teig,
der wurde schön knusprig am langen Zweig.
Auch
Annette zählte zu den kleinen Tieren,
ließ sie sich mit Namensschildern ausstaffieren.
Lemming Richi konnte nichts stören,
ließ sich vom WURZL-Fest betören.
Lemming Eide (Helmut) mag nicht gerne warten,
vertrieb sich die Zeit mit dem Spielen von Karten.
Die
Lemminge Lydia und
Katalin,
zog es in der Nacht zu den Kühen hin.
Gemeinsam mit
Theresa von der
Wilden 8,
ging es auf die Weide in dunkler Nacht.
Dort wollten sie die Kühe umschubsen,
dazu den eigenen Schwung benutzen.
Hat dann wohl doch nicht ganz geklappt,
damit kommen wir zur
Wilden 8.
Die waren am Ende nur noch sieben,
denn einer ist auf der Strecke geblieben,
doch mit den
Jonasens, ob
Manfred oder
Eckehard
wurde das wieder mehr als wettgemacht.
Und vor allem der wilde
Klaus,
riss die Sache richtig raus.
Kümmerte sich um den geeigneten Platz,
schrieb Rätsel und versteckte den Schatz.
Und auch der schon erwähnte
Hans-Jo,
machte die
Wilde 8 mit viel Einsatz froh.
Auch
Ben gesellte sich zu ihnen,
hat alle über einen breiten „Fluss“ getrieben.
Hat nicht mit Tipps und Ratschlägen gegeizt
mit lustigen Liedern die Stimmung aufgeheizt,
Auch
Gitte hat er für das Fest begeistert,
sie hat es mit Bravour und Humor gemeistert.
So ging auch das vierte WURZL zu Ende,
mit Hilfe vieler fleißiger Hände.
Die
Pinguine haben trotz Watschelgang,
den Schatz gefunden, der Weg war lang.
Die
Lemminge, die
Pinguine, die
Wilde 8,
haben gekonnt die Stafette vollbracht.
Gegessen, getrunken, gesungen, gelacht,
einen Glanzpunkt in dieses Jahr gebracht.
Das Fest der Nachbarn wurde abgebrochen,
klatschnass sind sie aus den Zelten gekrochen.
Da war das WURZL besser durchdacht,
wir hielten durch, auch in stürmischer Nacht.
Und zog Qualm und Regen durch die Hütte,
wurde eine Lösung gefunden, na bitte.
Der vierte Geburtstag ist nun vorbei,
der fünfte folgt im nächsten Mai.
Und wer dabei ist, ist dabei!
copyright by Annette Bölter aus Rodgau/Nieder-Roden (22.Mai 2006)
Ode an das WURZL 2007

Refrain:
Wir sind Pfadfinder, manche alt, manche jung,
das WURZL gibt uns jedes Jahr neuen Schwung,
es gibt so viel Termine, doch die stehen hinten an,
denn das WURZL ist als erstes dran.
Seit vielen Jahren wird dies Treffen gemacht,
da wird gesungen, gefeiert und gelacht,
Viel Spaß und wenig Schlaf gehören auch dazu,
so verfliegt das Wochenende im nu.
Wir sind Pfadfinder....
Schon früh im Jahr fangen die Vorarbeiten an,
da brauchen wir jede Frau und jeden Mann,
der Platz wird gefunden, das Essen bestellt,
und das Ganze für möglichst wenig Geld.
Wir sind Pfadfinder....
Wer kauft die Getränke, was gibt es zu Essen?
Haben wir auch nicht das Stockbrot vergessen?
Wo wird der Schatz versteckt sein, wie ist er zu finden,
Wie unterscheidet man Buchen von Linden?
Wir sind Pfadfinder....
Der Freitag fängt mit packen an,
wir schleppen Zelte, Speisen und Getränke heran,
und wenn dann alles steht und es sind alle da,
werden Gruppen gebildet, das ist sonnenklar.
Wir sind Pfadfinder....
Als Grüne Punkte, Wiesel und Grashalmpiraten,
Pinguine, Glimmerglühchen, Kakerlaken,
Burgschnecken, Spider und Wilde 8,
so wird der Samstag gemeinsam verbracht.
Wir sind Pfadfinder....
Am Abend brennt dann das Lagerfeuer leise,
der Schatz wird geplündert und es regnet Preise,
die Gitarre erklingt und das Stockbrot wird gar,
so ein WURZL ist einfach wunderbar.
Wir bleiben Pfadfinder, ganz egal wie alt,
das nächste WURZL kommt ja schon bald,
Wenn wir uns wieder sehen reichen wir uns die Hände,
Denn nur dieses WURZL ist jetzt zu Ende.
copyright by Annette Bölter aus Rodgau/Nieder-Roden (08.Mai 2007)
Ode an das WURZL 2008
Er ist nicht mehr
NEU, -
MAY -
ER wird wahrgenommen,
denn der
WURZL-Termin könnte gern häufiger kommen!
Ob Regenmassen oder
BÖLTERnder Donner,
immer wieder schien auch reichlich die Sonne.
Auch
DÜRSCHt und Hunger litten wir nicht,
der Kühlschrank war voll, es gab Strom und Licht.
Einen
WECHTA für den Schatz hat es weniger gebraucht,
nicht nur bei den
HAGELKÖRNERn haben Köpfe geraucht!
In den
DÖRNEn - o
MANN - hat der Hinweis gesteckt!
Nach langem Ge-
KRAMER war er endlich entdeckt!
Wir mussten nicht nach Bayern oder
FRENKEN laufen,
nur den Verstand und den Rucksack gebrauchen!
Und auch kein
HELM -
STET -
TER Mütze war angesagt,
Der goldene
SCHMITT auf dem Kompass war gefragt!
Wo ist das Luftbild
KAHL und sieht nach Kirschen aus?
Auf diese Frage lief das Erlangen der
BEUTER hinaus.
EI, -
DE-
MÜLLER könnten wir mal eben fragen,
oder will es uns vielleicht der
RICHTER sagen?
Die Kinder, die auf den
SCHULTErn-
SASSEn,
haben den
RUDOLPHI Fünfe gerade sein lassen.
Doch dank der
VIELFALT der Teilnehmer wurde alles vollbracht.
Und die
FEUERSÄNGER klangen noch lange durch die Nacht.
Das war
WURZL Nummer 6, viele wird es noch geben,
damit wir noch mehr so tolle Wochenenden erleben!
copyright by Annette Bölter aus Rodgau/Nieder-Roden (02.Juni 2008)